Camping in Holland - Edam
Jeder fängt mal klein an- oder?
Unsere Campingkarriere startete im Jahr 2001. Wir beschlossen kurze Zeit vorher, dass wir ein Zelt brauchen, um einen Kurzurlaub verleben zu können. Wohin wir wollten, wussten wir bis dahin noch nicht.
Gesagt, getan- ein kleines blaues Zweimann-Zelt wurde besorgt. Ebenso ein ADAC Campingführer.
Wir packten unsere Sachen: Schlafsäcke, Luftmatratze, Grill und Kohle...Nur das Wichtigste eben.
Dann saßen wir lange in meinem Zimmer und brüteten über dem Campingführer. Wo soll es denn hingehen?
Ich wollte ans Wasser, alles andere war mir egal.
Mitten in der Nacht fuhren wir also relativ spontan los, weil wir eh nicht mehr schlafen konnten. Die genaue Strecke weiß ich nicht mehr. Tatsache ist, dass wir uns mindestens vier Campingplätze angesehen haben, an denen wir aus verschiedenen Gründen nicht bleiben wollten. Wir sahen an diesem Tag also viel von der Welt ;) Den Norden Deutschlands und viele Gebiete in Holland.
Als wir an dem Campingplatz Strandbad in Edam (Niederlande) ankamen, wussten wir, dass wir unseren Platz gefunden haben.
Die Zelte konnte man in unmittelbarer Nähe zum Ijsselmeer aufstellen. Man durfte das Auto mit ans Zelt nehmen, was sehr praktisch ist, wenn es so vollgeladen wie unseres, der Platz im Zelt aber begrenzt ist. Die Preise waren für Holland günstig und die Sanitäranlagen in Ordnung.
Nachdem wir das Zelt aufgebaut hatten, fielen wir erstmal in einen langen Schlaf.
Worauf wir bei all unserer etwas konfusen Planung nicht geachtet hatten (oder es war uns jungen, verliebten Menschen einfach egal), war der Wetterbericht. So ein schlechtes Wetter wie bei diesem Besuch, sollten wir in all den folgenden Jahren nicht mehr haben.
Alles war nass und klamm. Die Klamotten, die Schuhe, das Zelt, die Schlafsäcke...
Wir haben uns aber unsere Laune nicht verderben lassen. Es wurde trotzdem gegrillt. Ich werde nie vergessen, wie Marc in seiner Regenjacke am Grill saß, tapfer einen Schirm über selbigen hielt, und das Fleisch drehte.
Im Juli des selben Jahres beschlossen wir, dass wir den Campingplatz gerne mal bei Sonne erleben würden und machten uns diesmal direkt und ohne Umwege auf den Weg. Diesmal konnten wir tatsächlich etwas in der Sonne sitzen.
Wir hatten aus Fehlern des ersten Besuches gelernt und uns diesmal sogar mit einem Campingtisch und Klappstühlen eingedeckt, denn im Zweimann-Zelt konnte man nicht richtig gemütlich essen.
Trotz nicht allzu hoher Außentemperaturen kamen wir diesmal endlich ins Ijsselmeer und konnten testen, ob das Schwimmen, Plantschen und Ballspielen Spaß macht. Das tat es.
In den darauffolgenden Jahren hat es uns noch ein paar Mal nach Edam verschlagen. 2003 und 2004 mit einer Jugendorganistaion, die Marc betreut hat.
Bei jedem Besuch änderte sich unser Equipment etwas. Das Zweimann-Zelt wurde gegen ein Sechsmann-Zelt eingetauscht, in dem man sich sogar stehend umziehen konnte. Die eine Kajüte wurde zum Schlafen genutzt, während man an der anderen Seite sehr gut die Vorräte stapeln konnte.
Der kleine Grill wurde zu einem kleinen schwereren Kugelgrill, da es am Wasser direkt sehr windig war und wir ein Umfallen vermeiden wollten.
Wir hatten in Edam immer sehr viel Spaß und ein bißchen wehmütig bin ich schon, dass wir so lange nicht mehr da waren.
Nun haben wir aber die Bever- das ist näher, komfortbaler und hat natürlich Wasser in der Nähe.
Denn ohne Wasser will ich nicht,
sagt Nici.






Unsere Campingkarriere startete im Jahr 2001. Wir beschlossen kurze Zeit vorher, dass wir ein Zelt brauchen, um einen Kurzurlaub verleben zu können. Wohin wir wollten, wussten wir bis dahin noch nicht.
Gesagt, getan- ein kleines blaues Zweimann-Zelt wurde besorgt. Ebenso ein ADAC Campingführer.
Wir packten unsere Sachen: Schlafsäcke, Luftmatratze, Grill und Kohle...Nur das Wichtigste eben.
Dann saßen wir lange in meinem Zimmer und brüteten über dem Campingführer. Wo soll es denn hingehen?
Ich wollte ans Wasser, alles andere war mir egal.
Mitten in der Nacht fuhren wir also relativ spontan los, weil wir eh nicht mehr schlafen konnten. Die genaue Strecke weiß ich nicht mehr. Tatsache ist, dass wir uns mindestens vier Campingplätze angesehen haben, an denen wir aus verschiedenen Gründen nicht bleiben wollten. Wir sahen an diesem Tag also viel von der Welt ;) Den Norden Deutschlands und viele Gebiete in Holland.
Als wir an dem Campingplatz Strandbad in Edam (Niederlande) ankamen, wussten wir, dass wir unseren Platz gefunden haben.
Die Zelte konnte man in unmittelbarer Nähe zum Ijsselmeer aufstellen. Man durfte das Auto mit ans Zelt nehmen, was sehr praktisch ist, wenn es so vollgeladen wie unseres, der Platz im Zelt aber begrenzt ist. Die Preise waren für Holland günstig und die Sanitäranlagen in Ordnung.
Nachdem wir das Zelt aufgebaut hatten, fielen wir erstmal in einen langen Schlaf.
Worauf wir bei all unserer etwas konfusen Planung nicht geachtet hatten (oder es war uns jungen, verliebten Menschen einfach egal), war der Wetterbericht. So ein schlechtes Wetter wie bei diesem Besuch, sollten wir in all den folgenden Jahren nicht mehr haben.
Alles war nass und klamm. Die Klamotten, die Schuhe, das Zelt, die Schlafsäcke...
Wir haben uns aber unsere Laune nicht verderben lassen. Es wurde trotzdem gegrillt. Ich werde nie vergessen, wie Marc in seiner Regenjacke am Grill saß, tapfer einen Schirm über selbigen hielt, und das Fleisch drehte.
Im Juli des selben Jahres beschlossen wir, dass wir den Campingplatz gerne mal bei Sonne erleben würden und machten uns diesmal direkt und ohne Umwege auf den Weg. Diesmal konnten wir tatsächlich etwas in der Sonne sitzen.
Wir hatten aus Fehlern des ersten Besuches gelernt und uns diesmal sogar mit einem Campingtisch und Klappstühlen eingedeckt, denn im Zweimann-Zelt konnte man nicht richtig gemütlich essen.
Trotz nicht allzu hoher Außentemperaturen kamen wir diesmal endlich ins Ijsselmeer und konnten testen, ob das Schwimmen, Plantschen und Ballspielen Spaß macht. Das tat es.
In den darauffolgenden Jahren hat es uns noch ein paar Mal nach Edam verschlagen. 2003 und 2004 mit einer Jugendorganistaion, die Marc betreut hat.
Bei jedem Besuch änderte sich unser Equipment etwas. Das Zweimann-Zelt wurde gegen ein Sechsmann-Zelt eingetauscht, in dem man sich sogar stehend umziehen konnte. Die eine Kajüte wurde zum Schlafen genutzt, während man an der anderen Seite sehr gut die Vorräte stapeln konnte.
Der kleine Grill wurde zu einem kleinen schwereren Kugelgrill, da es am Wasser direkt sehr windig war und wir ein Umfallen vermeiden wollten.
Wir hatten in Edam immer sehr viel Spaß und ein bißchen wehmütig bin ich schon, dass wir so lange nicht mehr da waren.
Nun haben wir aber die Bever- das ist näher, komfortbaler und hat natürlich Wasser in der Nähe.
Denn ohne Wasser will ich nicht,
sagt Nici.






Der Artikel wurde am 27.01.2009 von Nici veröffentlicht.