Zu den Klängen von Adoro
Babys im Mutterleib mögen klassische Klänge.
So liest man es häufig auf Internetseiten und in vielen Büchern.
Gestern habe ich noch geschrieben, wie sehr ich mich auf den Moment freue, in dem ich meine Tochter das erste mal durch die Bauchdecke klopfen bzw. treten fühle.
Man möchte meinen – auch wenn es natürlich gar nicht sein kann –, dass sie meinen Text gelesen hätte. Heute Nacht war es soweit.
Ich habe zur Nacht die CD von der Klassikband Adoro eingelegt. Auch wenn ansonsten die Klassik nicht wirklich zu meiner bevorzugten Musikrichtung gehört, so muss ich gestehen, dass mir die fünf Opernsänger mit ihren Interpretationen von bekannten deutschen Poptiteln doch gefallen. Gerade zur Nacht hat es noch etwas beruhigendes. Die Hektik des Tages löst sich und man wiegt sich langsam in den Schlaf. So ist es zumindest bei mir.
Nun weiß ich nicht, ob es nun wirklich die musikalische Coverversion von ‚Liebe ist alles’ oder doch nur einfach die Tatsache, dass es eine kurze Wachzeit unserer Dame war, die zur Zeit noch für gewöhnlich zwischen elf und ein Uhr nachts liegt.
Um es mit den Worten von TV Moderator Stefan Raab zu sagen: „Was war denn da los? – Man weiß es nicht genau.“ :D
Zumindest ertönte wieder der schon angesprochene Ruf, dass unser Mädchen grad wach sei und sich etwas bewegt und auch gelegentlich wieder boxt.
So hab ich wieder meine Hand auf den Bauch gelegt und gehofft, nun was zu spüren.
Doch es blieb wie bislang immer. Wie man merkt, merkt man nichts. Das junge Fräulein ging wieder auf Tauchstation und lauschte an ihrem Echolot :D.
‚Irgendwas muss da draußen ja sein und bevor ich nicht weiß was das ist, beweg ich mich nicht.’
Aber Papa blieb hartnäckig und ließ die Hand einfach liegen – auch ohne weitere Bewegungen. (Anm. von Würmchen „wie gemein ist das denn?“)
Das muss auf Dauer wohl etwa langweilig für die kleine Prinzessin geworden sein, denn plötzlich merkte ich, wie etwas unter meiner Hand entlang strich.
Es ist ein irres Gefühl, so als wenn ein kleiner Ball ganz langsam durch die Hand rollt und jeden Nerv einzeln berührt. Ganz vorsichtig streichelte sich förmlich die feste Stelle des Bauches an der Handinnenfläche entlang. Sekunden später dann das erste knuffen und wieder und wieder.
Als hätte sie plötzlich Freude daran gefunden mit der doch so großen Hand und den Fingern zu spielen.
Für einen werdenden Vater ist das schon ein toller Moment, nicht immer nur zu hören wie es ist, sondern es mal live zu fühlen. Ok, für Nicole waren einige Tritte vielleicht nicht ganz so angenehm wie für mich, aber der emotionale Augenblick bleibt in meinem Gedächtnis.
Da Babys in diesem Stadium schon die Stimmen, wenn auch nur abgeschwächt, wahrnehmen können, hab ich mich natürlich direkt artig bedankt und noch zwei drei kleinere Stöße mitbekommen.
Dann hat sie wohl ihre neue Schlafposition gefunden und es sich erst einmal wieder bequem gemacht. Das hat sie sich da auch verdient.
Ich bin gespannt, ob es mir heute Nacht vielleicht erneut gelingen mag, eine Bewegung meiner Tochter zu erhaschen.
Grüße
Marc

So liest man es häufig auf Internetseiten und in vielen Büchern.
Gestern habe ich noch geschrieben, wie sehr ich mich auf den Moment freue, in dem ich meine Tochter das erste mal durch die Bauchdecke klopfen bzw. treten fühle.
Man möchte meinen – auch wenn es natürlich gar nicht sein kann –, dass sie meinen Text gelesen hätte. Heute Nacht war es soweit.
Ich habe zur Nacht die CD von der Klassikband Adoro eingelegt. Auch wenn ansonsten die Klassik nicht wirklich zu meiner bevorzugten Musikrichtung gehört, so muss ich gestehen, dass mir die fünf Opernsänger mit ihren Interpretationen von bekannten deutschen Poptiteln doch gefallen. Gerade zur Nacht hat es noch etwas beruhigendes. Die Hektik des Tages löst sich und man wiegt sich langsam in den Schlaf. So ist es zumindest bei mir.
Nun weiß ich nicht, ob es nun wirklich die musikalische Coverversion von ‚Liebe ist alles’ oder doch nur einfach die Tatsache, dass es eine kurze Wachzeit unserer Dame war, die zur Zeit noch für gewöhnlich zwischen elf und ein Uhr nachts liegt.
Um es mit den Worten von TV Moderator Stefan Raab zu sagen: „Was war denn da los? – Man weiß es nicht genau.“ :D
Zumindest ertönte wieder der schon angesprochene Ruf, dass unser Mädchen grad wach sei und sich etwas bewegt und auch gelegentlich wieder boxt.
So hab ich wieder meine Hand auf den Bauch gelegt und gehofft, nun was zu spüren.
Doch es blieb wie bislang immer. Wie man merkt, merkt man nichts. Das junge Fräulein ging wieder auf Tauchstation und lauschte an ihrem Echolot :D.
‚Irgendwas muss da draußen ja sein und bevor ich nicht weiß was das ist, beweg ich mich nicht.’
Aber Papa blieb hartnäckig und ließ die Hand einfach liegen – auch ohne weitere Bewegungen. (Anm. von Würmchen „wie gemein ist das denn?“)
Das muss auf Dauer wohl etwa langweilig für die kleine Prinzessin geworden sein, denn plötzlich merkte ich, wie etwas unter meiner Hand entlang strich.
Es ist ein irres Gefühl, so als wenn ein kleiner Ball ganz langsam durch die Hand rollt und jeden Nerv einzeln berührt. Ganz vorsichtig streichelte sich förmlich die feste Stelle des Bauches an der Handinnenfläche entlang. Sekunden später dann das erste knuffen und wieder und wieder.
Als hätte sie plötzlich Freude daran gefunden mit der doch so großen Hand und den Fingern zu spielen.
Für einen werdenden Vater ist das schon ein toller Moment, nicht immer nur zu hören wie es ist, sondern es mal live zu fühlen. Ok, für Nicole waren einige Tritte vielleicht nicht ganz so angenehm wie für mich, aber der emotionale Augenblick bleibt in meinem Gedächtnis.
Da Babys in diesem Stadium schon die Stimmen, wenn auch nur abgeschwächt, wahrnehmen können, hab ich mich natürlich direkt artig bedankt und noch zwei drei kleinere Stöße mitbekommen.
Dann hat sie wohl ihre neue Schlafposition gefunden und es sich erst einmal wieder bequem gemacht. Das hat sie sich da auch verdient.
Ich bin gespannt, ob es mir heute Nacht vielleicht erneut gelingen mag, eine Bewegung meiner Tochter zu erhaschen.
Grüße
Marc

Der Artikel wurde am 24.01.2009 von Marc veröffentlicht.