Alvin und die Chipmunks
Okay, ich gebe zu: Dies ist kein Zeichentrickfilm. Ich ordne ihn trotzdem dieser Kategorie zu, da zumindest die Hauptcharaktere, die drei Streifenhörnchen Alvin, Simon und Theodore, animiert sind.
Der Film startet im Wald, wo die Hörnchen damit beschäftigt sind, Vorräte für den Winter zu horten. Ihr Baum wird gefällt und ehe sie sich versehen finden sie sich in einer großen Firma auf einem Weihnachtsbaum wieder.
Bei ihrer Flucht springen sie in den Korb des Songwriters Dave, der gerade seinen Job bei seinem Freund, dem Musikproduzenten Ian verloren hat. Diesem gefällt die Musik von Dave nicht.
Zu Hause angekommen fallen die Chipmunks heimlich über die Vorräte des Musikers her und richten ein ordentliches Chaos an. Das Essverhalten der Hörnchen zeigt allerdings sicher keine artgerechte Haltung ;o).
Bei ihrem Gang durch das Haus werden sie von Dave entdeckt, der sie sofort nach draußen schickt.
Als er aber merkt, dass die Chipmunks nicht nur sprechen, sondern zusätzlich singen können, nimmt er seine Chance wahr und schreibt einen Weihnachtssong für sie.
Mit diesem gelingt den Chipmunks der große Durchbruch. Gemanaged durch Ian starten sie eine Welttournee.
Bald allerdings merken sie, wer ihr wahrer Freund ist und wer sie nur als arbeitende Ratten sieht. Sie vermissen Dave. Dieser hat mittlerweile eingesehen, dass er ohne seine Jungs nicht mehr leben möchte.
Es wird spannend. Werden sie sich gegen ihre Karriere entscheiden und lässt Ian sie gehen?
Der Film ist sehr süß gemacht. Die Chipmunks bestechen durch ihren eigenen Charme, durch ein angeborenes Chaos und Talent für pfiffige Sprüche. Ohne Klamotten sind die genauso putzig, wie in ihren von Dave genähten Kapuzenpullis.
Die Story selber ist ziemlich vorhersehbar. Durch die drei Streifenhörnchen wird es trotzdem nie langweilig.
Ein schöner Film für jedes Alter.
Nici

Der Artikel wurde am 22.01.2009 von Nici veröffentlicht.