Spaziergang im Schnee mit Baby
Wir wollen raus.
Mit Kinderwagen? Nein, uncool- nur Liegen macht ja gar keinen Spaß.
Mit Buggy? Nein, da sind wir noch zu klein für, denn richtig Sitzen können wir ja noch nicht.
Bleibt nur der Bondolino.
Was ein Aufwand:
Baby schön warm einpacken in den schnuckeligen roten Schneeanzug, in dem sich das Kind ganz sicher nicht mehr bewegen kann. Kalt dürfte ihr nicht werden.
Mami warm einpacken und Schuhe mit einem guten Profil anziehen. Schließlich könnte es rutschig sein.
Danach muss das Kind in den Bondolino- möglichst ohne Geschrei. Ich war erstaunt, das hat geklappt.
Noch schnell eine Mütze angezogen und mir eine Jacke, einen Ersatznucki geschnappt, sowie Handy und Haustürschlüssel (hab ich alles?) und los geht’s.
Brrrr, kalt. War das eine gute Idee?
Das Baby ist neugierig. So gespannt, dass es nicht einmal nach einem Nucki verlangt.
Es beginnt zu schneien.
Die Flocken sind lustig, denkt Jana, und lacht los. Sie schmeißt ihren Kopf nach hinten und schaut gen Himmel. Das geht ins Kreuz- in meines.
Ich versuche an dem Bondo vorbei den Boden zu erblicken. Eis, Schnee, glatt?
Viele Wege sind nicht geräumt. (Dankeschööön). Über Straßen kommt man schlecht, da der Schneepflug kleine Schneemauern an den Bürgersteigen geformt hat.
Ich liebe meine warmen hohen Schuhe, mit dem guten Profil mehr denn je.
Das Mäuschen bekommt eine rote Nase. Die Wetterschutzcreme für rauhes Wetter versagt wohl schon ihren Dienst. Meine Nase friert ebenfalls, doch so lange sind wir noch nicht unterwegs.
Mein Bauch ist warm. Janas auch. Tolle Erfindung, der Bondolino.
Auf halber Strecke komme ich nicht weiter. Die Straße ist so sehr nicht geräumt, dass ich Angst habe mit Sack und Pack auf der Nase, schlimmstenfalls auf dem Bauch zu landen. Wir drehen um und das Schneehäschen beschließt müde zu werden. Sie quengelt den kompletten Rückweg, denn zum Schlafen ist es zu aufregend.
Vor der Wohnungtür überlege ich, in welcher Reihenfolge ich mich entkleiden kann.
Die Schuhe müssen jedenfalls draußen bleiben, denn an ihnen klebt Schnee, Matsch, Salz und Granulat. Ein wahrer Balanceakt diese auszuziehen, während man den Bondolino noch an hat und sowieso mitten im Hausflur steht. Aus den Sneakers wäre ich schneller draußen, doch die haben ja kein Profil.
Es wird wahrlich Zeit, dass ich mein Kind auf den Schlitten setzen kann, um sie hinter mir her zu ziehen :o).
Flockige Grüße,
Nici
PS: Für Fotos hatte ich keine Hand frei ;)

Mit Kinderwagen? Nein, uncool- nur Liegen macht ja gar keinen Spaß.
Mit Buggy? Nein, da sind wir noch zu klein für, denn richtig Sitzen können wir ja noch nicht.
Bleibt nur der Bondolino.
Was ein Aufwand:
Baby schön warm einpacken in den schnuckeligen roten Schneeanzug, in dem sich das Kind ganz sicher nicht mehr bewegen kann. Kalt dürfte ihr nicht werden.
Mami warm einpacken und Schuhe mit einem guten Profil anziehen. Schließlich könnte es rutschig sein.
Danach muss das Kind in den Bondolino- möglichst ohne Geschrei. Ich war erstaunt, das hat geklappt.
Noch schnell eine Mütze angezogen und mir eine Jacke, einen Ersatznucki geschnappt, sowie Handy und Haustürschlüssel (hab ich alles?) und los geht’s.
Brrrr, kalt. War das eine gute Idee?
Das Baby ist neugierig. So gespannt, dass es nicht einmal nach einem Nucki verlangt.
Es beginnt zu schneien.
Die Flocken sind lustig, denkt Jana, und lacht los. Sie schmeißt ihren Kopf nach hinten und schaut gen Himmel. Das geht ins Kreuz- in meines.
Ich versuche an dem Bondo vorbei den Boden zu erblicken. Eis, Schnee, glatt?
Viele Wege sind nicht geräumt. (Dankeschööön). Über Straßen kommt man schlecht, da der Schneepflug kleine Schneemauern an den Bürgersteigen geformt hat.
Ich liebe meine warmen hohen Schuhe, mit dem guten Profil mehr denn je.
Das Mäuschen bekommt eine rote Nase. Die Wetterschutzcreme für rauhes Wetter versagt wohl schon ihren Dienst. Meine Nase friert ebenfalls, doch so lange sind wir noch nicht unterwegs.
Mein Bauch ist warm. Janas auch. Tolle Erfindung, der Bondolino.
Auf halber Strecke komme ich nicht weiter. Die Straße ist so sehr nicht geräumt, dass ich Angst habe mit Sack und Pack auf der Nase, schlimmstenfalls auf dem Bauch zu landen. Wir drehen um und das Schneehäschen beschließt müde zu werden. Sie quengelt den kompletten Rückweg, denn zum Schlafen ist es zu aufregend.
Vor der Wohnungtür überlege ich, in welcher Reihenfolge ich mich entkleiden kann.
Die Schuhe müssen jedenfalls draußen bleiben, denn an ihnen klebt Schnee, Matsch, Salz und Granulat. Ein wahrer Balanceakt diese auszuziehen, während man den Bondolino noch an hat und sowieso mitten im Hausflur steht. Aus den Sneakers wäre ich schneller draußen, doch die haben ja kein Profil.
Es wird wahrlich Zeit, dass ich mein Kind auf den Schlitten setzen kann, um sie hinter mir her zu ziehen :o).
Flockige Grüße,
Nici
PS: Für Fotos hatte ich keine Hand frei ;)

Der Artikel wurde am 04.01.2010 von Nici veröffentlicht.