Mein erstes Piercing
Ich kenne jemanden, der sich bei dieser Überschrift unglaublich erschrecken wird.
Nein, ich habe kein echtes Piercing. Ich habe ein Implantat.
So was gibt es natürlich in der Piercingszene mittlerweile auch. Meins ist allerdings rein medizinischer Natur.
Mich stechen zu lassen erfordert eine große Überwindung. Ich hasse Spritzen und habe noch nicht einmal Ohrlöcher. Doch was tut man nicht alles.
Jana soll nicht so schnell ein Geschwisterchen bekommen. Ob überhaupt steht in den Sternen, aber ganz bestimmt nicht, so lange sie noch in Windeln passt.
Da ich noch stille, bleibt nicht viel Auswahl an Methoden, die dies verhindern.
Ich habe mich für das Hormonstäbchen Implanon entschieden.
Es handelt sich dabei um ein etwa streichholzgroßes, flexibles Stäbchen, was der Frau in den Oberarm (bei mir links) eingepflanzt wird.
Dort gibt es für den Zeitraum von drei Jahren ein Hormon ab, was den Eisprung verhindert und auch sonst der Wirkung der Pille sehr ähnlich ist. Verzichtet wird lediglich auf die in der Pille vorhandenen Östrogene.
Gestern also wurde mir dieses Ding eingesetzt. Die Stelle wird dafür örtlich betäubt und mit Hilfe eines Applikators wird das Stäbchen eingeschoben.
Man bekommt schließlich einen Druckverband, den man für 24 Stunden am Arm lassen muss.
Meine Ärztin sagte mir gestern schon, dass man sieht, es wird blau.
Ja, es ist blau geworden.

Nun bin ich gespannt, ob das Etonogestrel-Implantat hält, was es verspricht und ich vielleicht das Glück habe, von den Nebenwirkungen (möglich sind u.a. Akne, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gewichtszunahme, Regelschmerzen, veränderter Zyklus etc.) verschont bleibe.
Da es über 300 Euro gekostet hat, wäre es sehr schade, wenn man es wieder entfernen müsste.
Dies ist übrigens jederzeit möglich und wie bei der Pille ist man dann schnell wieder im normalen Zyklus und kann somit schwanger werden.
Noch etwas leidende Grüße,
Nici

Nein, ich habe kein echtes Piercing. Ich habe ein Implantat.
So was gibt es natürlich in der Piercingszene mittlerweile auch. Meins ist allerdings rein medizinischer Natur.
Mich stechen zu lassen erfordert eine große Überwindung. Ich hasse Spritzen und habe noch nicht einmal Ohrlöcher. Doch was tut man nicht alles.
Jana soll nicht so schnell ein Geschwisterchen bekommen. Ob überhaupt steht in den Sternen, aber ganz bestimmt nicht, so lange sie noch in Windeln passt.
Da ich noch stille, bleibt nicht viel Auswahl an Methoden, die dies verhindern.
Ich habe mich für das Hormonstäbchen Implanon entschieden.
Es handelt sich dabei um ein etwa streichholzgroßes, flexibles Stäbchen, was der Frau in den Oberarm (bei mir links) eingepflanzt wird.
Dort gibt es für den Zeitraum von drei Jahren ein Hormon ab, was den Eisprung verhindert und auch sonst der Wirkung der Pille sehr ähnlich ist. Verzichtet wird lediglich auf die in der Pille vorhandenen Östrogene.
Gestern also wurde mir dieses Ding eingesetzt. Die Stelle wird dafür örtlich betäubt und mit Hilfe eines Applikators wird das Stäbchen eingeschoben.
Man bekommt schließlich einen Druckverband, den man für 24 Stunden am Arm lassen muss.
Meine Ärztin sagte mir gestern schon, dass man sieht, es wird blau.
Ja, es ist blau geworden.

Nun bin ich gespannt, ob das Etonogestrel-Implantat hält, was es verspricht und ich vielleicht das Glück habe, von den Nebenwirkungen (möglich sind u.a. Akne, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gewichtszunahme, Regelschmerzen, veränderter Zyklus etc.) verschont bleibe.
Da es über 300 Euro gekostet hat, wäre es sehr schade, wenn man es wieder entfernen müsste.
Dies ist übrigens jederzeit möglich und wie bei der Pille ist man dann schnell wieder im normalen Zyklus und kann somit schwanger werden.
Noch etwas leidende Grüße,
Nici

Der Artikel wurde am 02.07.2009 von Nici veröffentlicht.