Ausschlafen
Hat es eine Zeit gegeben, in der man länger schlafen konnte?
Mehrere Stunden am Stück sich einfach in Morpheus Schoß fallen lassen?
An nichts weiter denken und alle Funktionen herabfahren?
Vielleicht hat es diese Zeit gegeben. Im Moment ist alles anders.
Anstrengender und viel wundervoller.
Ein kleiner Mensch benötigt unseren Schutz, unsere Wärme und unsere Aufmerksamkeit. Kann man ihm das verwehren, nur weil man schlafen möchte?
Natürlich nicht und deshalb steht man mehrmals die Nacht auf zum Stillen, steckt tausendmal den Schnuller rein. Man gibt Nähe, soviel man geben kann und wenn dies heißt nächtelang zu kuscheln.
Natürlich brennt der Schlaf in den Augen und die Müdigkeit lässt die Knochen schwer werden, doch ist jede Sekunde mit der kleinen Maus erfüllt von purem Glück und unsagbar großer Dankbarkeit.
Gab es eine Zeit, in der man einfach nur schlafen konnte? Warum hat einem nichts gefehlt?
Das Lächeln des Kindes, welches einen voll Vertrauen anblickt. Die Krokodilstränchen, die nach einem Weinkrampf in den Augenwinkeln kleben und noch langsam die Wange hinuntertropfen, begleitet von einem Blick, der weiß, dass mit Mami und Papi doch alles wieder gut wird.
Wie sie sich an uns schmiegt, wenn Berührung gerade das Wichtigste ist und kein Blatt Papier mehr zwischen uns passt. Das Gefühl, sie nie wieder loslassen zu können.
In der Nacht fehlt der Schlaf, doch der Raum, das Leben, ist erfüllt von Wärme, Nähe, Vertrauen, Zuneigung und bedingungsloser Liebe.
Das Wertvollste will ich schützen- mit allem was ich habe, mit meinem Leben.
Jana, ich hab Dich mehr als lieb.
Deine Mama

Mehrere Stunden am Stück sich einfach in Morpheus Schoß fallen lassen?
An nichts weiter denken und alle Funktionen herabfahren?
Vielleicht hat es diese Zeit gegeben. Im Moment ist alles anders.
Anstrengender und viel wundervoller.
Ein kleiner Mensch benötigt unseren Schutz, unsere Wärme und unsere Aufmerksamkeit. Kann man ihm das verwehren, nur weil man schlafen möchte?
Natürlich nicht und deshalb steht man mehrmals die Nacht auf zum Stillen, steckt tausendmal den Schnuller rein. Man gibt Nähe, soviel man geben kann und wenn dies heißt nächtelang zu kuscheln.
Natürlich brennt der Schlaf in den Augen und die Müdigkeit lässt die Knochen schwer werden, doch ist jede Sekunde mit der kleinen Maus erfüllt von purem Glück und unsagbar großer Dankbarkeit.
Gab es eine Zeit, in der man einfach nur schlafen konnte? Warum hat einem nichts gefehlt?
Das Lächeln des Kindes, welches einen voll Vertrauen anblickt. Die Krokodilstränchen, die nach einem Weinkrampf in den Augenwinkeln kleben und noch langsam die Wange hinuntertropfen, begleitet von einem Blick, der weiß, dass mit Mami und Papi doch alles wieder gut wird.
Wie sie sich an uns schmiegt, wenn Berührung gerade das Wichtigste ist und kein Blatt Papier mehr zwischen uns passt. Das Gefühl, sie nie wieder loslassen zu können.
In der Nacht fehlt der Schlaf, doch der Raum, das Leben, ist erfüllt von Wärme, Nähe, Vertrauen, Zuneigung und bedingungsloser Liebe.
Das Wertvollste will ich schützen- mit allem was ich habe, mit meinem Leben.
Jana, ich hab Dich mehr als lieb.
Deine Mama

Der Artikel wurde am 01.07.2009 von Nici veröffentlicht.