Schnuller Affairs
Manche Babies haben ein ausgeprägtes Saugbedürfnis. Kein Wunder, sie heißen nicht umsonst Säuglinge.
Ich bin so ein Baby. Am liebsten sauge ich natürlich an Mamis Brust. Da ist es so schön gemütlich und ich fühle mich rundum wohl. Die Nähe kann es wo anders nicht geben und ist nur für mich da.
Da dies aber nicht 24 Stunden am Tag möglich ist (Warum eigentlich nicht?), bekomme ich nun einen Nucki zwischendurch. Mami hat sich für die von Avent entschieden. Sie sind der Brustwarze nachempfunden und somit für Stillkinder gut geeignet.
Ich brauche den Schnulli nicht immer, aber zum Einschlafen ist er prima. Sonst will ich ja gern die ganze Zeit etwas erzählen. Dabei stört er dann nur.
Mami erzählte, wenn ich ganz fest eingeschlafen bin, so richtig in der Tiefschafphase (Arme nach hinten, Atmung ruhig), dann lass ich den Nucki meist laaaaaangsam aus dem Mund gleiten. Ich kriege davon nichts mit.
Wenn ich dann weiterschlafe, dann mache ich immer noch die gleichen Bewegungen mit dem Mund, als wäre der Schnuller noch in diesem. Das sieht wohl ziemlich niedlich aus.
Ich kann aber auch Nuckiweitwurf. Die Diziplin beherrsche ich wundervoll. Zwei Finger werden hinter das Schild des Beruhigungssaugers gesteckt und schwungvoll schieße ich ihn in die weite Welt. Da bin ich meistens nicht im Tiefschlaf und oft ärgere ich mich über mich selbst, denn eigentlich brauchte ich den doch noch.
Ist ja kein Problem. Ein lauter Der-Nucki-ist-Raus-Ruf und meine Eltern stehen Spalier. Noch bekomme ich schließlich alles was ich möchte.
Ich glaube Schnuller sind nichts Schlimmes, wenn man sie nicht nutzt, um seinem Kind die Sprache zu verbieten. Manchmal möchten wir Babies nämlich sogar beim Weinen etwas Wichtiges sagen. Dann hört uns lieber zu, als uns mit dem Nucki den Mund zu verbieten.
Ihr werdet schnell lernen, was wir uns gerade wünschen und was wir brauchen, um glücklich zu sein.
Schmatz und saug,
Eure Jana

Ich bin so ein Baby. Am liebsten sauge ich natürlich an Mamis Brust. Da ist es so schön gemütlich und ich fühle mich rundum wohl. Die Nähe kann es wo anders nicht geben und ist nur für mich da.
Da dies aber nicht 24 Stunden am Tag möglich ist (Warum eigentlich nicht?), bekomme ich nun einen Nucki zwischendurch. Mami hat sich für die von Avent entschieden. Sie sind der Brustwarze nachempfunden und somit für Stillkinder gut geeignet.
Ich brauche den Schnulli nicht immer, aber zum Einschlafen ist er prima. Sonst will ich ja gern die ganze Zeit etwas erzählen. Dabei stört er dann nur.
Mami erzählte, wenn ich ganz fest eingeschlafen bin, so richtig in der Tiefschafphase (Arme nach hinten, Atmung ruhig), dann lass ich den Nucki meist laaaaaangsam aus dem Mund gleiten. Ich kriege davon nichts mit.
Wenn ich dann weiterschlafe, dann mache ich immer noch die gleichen Bewegungen mit dem Mund, als wäre der Schnuller noch in diesem. Das sieht wohl ziemlich niedlich aus.
Ich kann aber auch Nuckiweitwurf. Die Diziplin beherrsche ich wundervoll. Zwei Finger werden hinter das Schild des Beruhigungssaugers gesteckt und schwungvoll schieße ich ihn in die weite Welt. Da bin ich meistens nicht im Tiefschlaf und oft ärgere ich mich über mich selbst, denn eigentlich brauchte ich den doch noch.
Ist ja kein Problem. Ein lauter Der-Nucki-ist-Raus-Ruf und meine Eltern stehen Spalier. Noch bekomme ich schließlich alles was ich möchte.
Ich glaube Schnuller sind nichts Schlimmes, wenn man sie nicht nutzt, um seinem Kind die Sprache zu verbieten. Manchmal möchten wir Babies nämlich sogar beim Weinen etwas Wichtiges sagen. Dann hört uns lieber zu, als uns mit dem Nucki den Mund zu verbieten.
Ihr werdet schnell lernen, was wir uns gerade wünschen und was wir brauchen, um glücklich zu sein.
Schmatz und saug,
Eure Jana

Der Artikel wurde am 27.06.2009 von Nici veröffentlicht.