Traglinge - Tragetuch oder Babytrage
Babies sind Traglinge.
Dieser Tatsache muss man als Mutter (und auch als Vater) ins Auge blicken. Kinder lieben es getragen zu werden und sie haben jedes Recht dazu. Sie sind keine Nestflüchter, sondern benötigen zu Beginn den Körperkontakt und die ständige Aufmerksamkeit ihrer Eltern.
Es gibt einige Anzeichen, die dies sehr deutlich zeigen: u.a. die Beugehaltung und den sogenannten Greifreflex, sowie den Moro-Reflex.
Körperkontakt und Tragen sind von großer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. Es muss ständig das Gefühl haben, beschützt und behütet zu werden, denn alleine kann es sich in der Welt noch nicht zurecht finden. Es benötigt Hilfe und Schutz. Jemand muss rund um die Uhr für das Baby da sein, um seine Bedürfnisse zu jeder Zeit befriedigen zu können.
Tragen, Kuscheln, Halten, Füttern, Zusprache, all dies sind die Aspekte, die bei den Kleinen ein Urvertrauen entstehen lassen, welches sie im weiteren Leben begleiten und stark machen wird. Sie werden Vertrauen in die Eltern bekommen, was sich später zu einem gesunden Selbstvertrauen entwickeln kann.
Da Mamas Arm (und auch Papas) irgendwann lahm werden, hat sich die Industrie viele verschiedene Tragemöglichkeiten ausgedacht, die es den Eltern einfacher machen sollen. Von Tragetuch über Babytrage gibt es viele verschiedene Arten und man ist zu Beginn der Suche schon ziemlich überfordert, was für einen selbst denn nun das richtige ist.
Tragetuch? In vielen Kulturen ist dies Usus und in Deutschland ist es zur Zeit ebenfalls sehr angesagt. Das komplizierte Binden soll wohl nicht so schwer sein, wenn man es ein paar Mal gemacht hat. Einigen, gerade den Männern, ist es allerdings zu alternativ.
Babytrage? Da gibt es so viele Möglichkeiten und Unmengen an Testberichten. Die Trage sollte unbedingt für Neugeborene geeignet sein. Wichtig ist, dass die korrekte Spreiz-Anhockhaltung möglich ist. Der Rücken muss optimal gestützt werden, damit das Kind beim Tragen nicht mit dem Kopf nach hinten nickt.
Natürlich sollte der Tragesack für den Träger angenehm sein. Es bringt nichts, wenn der Rücken nach einer Stunde weh tut und man das Ding wieder in die Ecke stellt.
Von großer Bedeutung ist zusäzlich die Einfachheit des Gebrauchs. Es kann nur Spaß machen, wenn man es schnell an- und ablegen kann.
Wir haben in unserem Kurs den Bondolino von Hoppediz kennengelernt. Eine Trage, die ähnlich wie die Tragetücher konzipiert, dabei aber viel einfacher in der Handhabung ist und deutlich sportlicher aussieht ;o).
Nachdem wir begriffen haben, dass man viele Dinge einhändig nicht erledigen kann, wurde der Bondolino kurzerhand bestellt.
Wir sind begeistert. So haben wir uns das Tragen vorgestellt.
Jana mag ihn, wir mögen ihn. Meistens quengelt sie eine Runde beim reinsetzen (mit ein bißchen Übung wird das sicher noch schneller gehen), doch dann ist ziemlich schnell Ruhe und sie schläft bei Mami oder Papi an der Brust.
Zur Abschottung vor Überreizung oder schlechtem Wetter hat der Bondolino noch einen Flap, denn man hochziehen kann. Das Kind ist damit geschützt vor äußeren Einflüssen und kann sich wieder ähnlich entspannt fühlen, wie einst in Mamas Bauch.
Und nicht vergessen: Man kann Babies nicht verwöhnen ;o)
Tragende Grüße,
Nici

Dieser Tatsache muss man als Mutter (und auch als Vater) ins Auge blicken. Kinder lieben es getragen zu werden und sie haben jedes Recht dazu. Sie sind keine Nestflüchter, sondern benötigen zu Beginn den Körperkontakt und die ständige Aufmerksamkeit ihrer Eltern.
Es gibt einige Anzeichen, die dies sehr deutlich zeigen: u.a. die Beugehaltung und den sogenannten Greifreflex, sowie den Moro-Reflex.
Körperkontakt und Tragen sind von großer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. Es muss ständig das Gefühl haben, beschützt und behütet zu werden, denn alleine kann es sich in der Welt noch nicht zurecht finden. Es benötigt Hilfe und Schutz. Jemand muss rund um die Uhr für das Baby da sein, um seine Bedürfnisse zu jeder Zeit befriedigen zu können.
Tragen, Kuscheln, Halten, Füttern, Zusprache, all dies sind die Aspekte, die bei den Kleinen ein Urvertrauen entstehen lassen, welches sie im weiteren Leben begleiten und stark machen wird. Sie werden Vertrauen in die Eltern bekommen, was sich später zu einem gesunden Selbstvertrauen entwickeln kann.
Da Mamas Arm (und auch Papas) irgendwann lahm werden, hat sich die Industrie viele verschiedene Tragemöglichkeiten ausgedacht, die es den Eltern einfacher machen sollen. Von Tragetuch über Babytrage gibt es viele verschiedene Arten und man ist zu Beginn der Suche schon ziemlich überfordert, was für einen selbst denn nun das richtige ist.
Tragetuch? In vielen Kulturen ist dies Usus und in Deutschland ist es zur Zeit ebenfalls sehr angesagt. Das komplizierte Binden soll wohl nicht so schwer sein, wenn man es ein paar Mal gemacht hat. Einigen, gerade den Männern, ist es allerdings zu alternativ.
Babytrage? Da gibt es so viele Möglichkeiten und Unmengen an Testberichten. Die Trage sollte unbedingt für Neugeborene geeignet sein. Wichtig ist, dass die korrekte Spreiz-Anhockhaltung möglich ist. Der Rücken muss optimal gestützt werden, damit das Kind beim Tragen nicht mit dem Kopf nach hinten nickt.
Natürlich sollte der Tragesack für den Träger angenehm sein. Es bringt nichts, wenn der Rücken nach einer Stunde weh tut und man das Ding wieder in die Ecke stellt.
Von großer Bedeutung ist zusäzlich die Einfachheit des Gebrauchs. Es kann nur Spaß machen, wenn man es schnell an- und ablegen kann.
Wir haben in unserem Kurs den Bondolino von Hoppediz kennengelernt. Eine Trage, die ähnlich wie die Tragetücher konzipiert, dabei aber viel einfacher in der Handhabung ist und deutlich sportlicher aussieht ;o).
Nachdem wir begriffen haben, dass man viele Dinge einhändig nicht erledigen kann, wurde der Bondolino kurzerhand bestellt.
Wir sind begeistert. So haben wir uns das Tragen vorgestellt.
Jana mag ihn, wir mögen ihn. Meistens quengelt sie eine Runde beim reinsetzen (mit ein bißchen Übung wird das sicher noch schneller gehen), doch dann ist ziemlich schnell Ruhe und sie schläft bei Mami oder Papi an der Brust.
Zur Abschottung vor Überreizung oder schlechtem Wetter hat der Bondolino noch einen Flap, denn man hochziehen kann. Das Kind ist damit geschützt vor äußeren Einflüssen und kann sich wieder ähnlich entspannt fühlen, wie einst in Mamas Bauch.
Und nicht vergessen: Man kann Babies nicht verwöhnen ;o)
Tragende Grüße,
Nici

Der Artikel wurde am 31.05.2009 von Nici veröffentlicht.