Schlafprobleme
Schlafen? Schlafen ist was für Weichschlümpfe.
Ich bin ein Weichschlumpf.
Natürlich ist einem schon vor der Geburt bewusst, dass es mit dem erholsamen Schlaf weniger werden wird. Eigentlich war ich ja die letzten Wochen vor der Geburt (oder sogar Monate) ebenfalls ständig wach.
Trotzdem- oder gerade deshalb: Ich bin müde.
Meine kleine Raupe Nimmersatt schläft natürlich nicht wie andere Kinder bis zu sieben Stunden am Stück (jaaa, ich bin neidisch), sondern allerhöchstens mal drei- oft hat sie so sogar stündlich Hunger.
Sie ist echt ein braves Kind. Weint ganz selten und meldet sich nur, wenn der Appetit Überhand gewinnt. Das ist bei ihr ständig.
Eigentlich ist sie dann selbst auch noch müde, was dazu führt, dass sie seelenruhig an der Brust einschläft. Natürlich nur so lange, bis ich sie abdocke. Dann fällt ihr schlagartig ein, warum sie eigentlich dort liegt und mit aufgeregten, fordernden Grunzlauten wird die Milchbar gesucht. Man könnte ja innerhalb von Sekunden verhungern.
Spätestens jetzt sitze ich mit klitzekleinen Augen da und bewundere dieses Mädchen. Wie super sie uns doch gelungen ist.
Eine Stillmahlzeit dauert gut und gerne mal eine Stunde, manchmal auch länger. Dabei wird mindestens einmal gewickelt. Schön, wenn das sauber passiert. Die kleine Raupe ist nämlich eine Freiluft-Pupserin. Egal wie voll die Windel schon ist, kommt Luft an den Popo geht die Rakete nochmal ab.
Man ist wirklich weniger müde, wenn man nachts um 2 Uhr eingesaut und stinkend vor dem Wickeltisch steht, und sein Kind trotzdem oder gerade deshalb mal wieder besonders gern hat.
Nach einer Stunde stillen, wickeln, schmusen bin ich schließlich eh wach.
Ich schlafe gerne, aber ich bin niemand der schnell einschläft. So kann es passieren, dass ich, sollte die Kleine mal eingeschlafen sein, daneben liege und sie beobachte:
Wie sie ihre Arme in die Luft wirft und mit den Beinen strampelt, wie sich ihre Augenlider bewegen, wenn sie ihren Traum beobachtet, wie sich ihr Bauch beim Atmen fast unmerklich hebt und senkt, wenn sie ganz tief eingeschlafen ist...
Schlafende Kinder sind ein Traum.
Kostbarer Mama-Schlaf geht so verloren, kostbare Zeit sicher nicht.
Sie ist so wunderbar.
Schwärmende Grüße
Nici

Ich bin ein Weichschlumpf.
Natürlich ist einem schon vor der Geburt bewusst, dass es mit dem erholsamen Schlaf weniger werden wird. Eigentlich war ich ja die letzten Wochen vor der Geburt (oder sogar Monate) ebenfalls ständig wach.
Trotzdem- oder gerade deshalb: Ich bin müde.
Meine kleine Raupe Nimmersatt schläft natürlich nicht wie andere Kinder bis zu sieben Stunden am Stück (jaaa, ich bin neidisch), sondern allerhöchstens mal drei- oft hat sie so sogar stündlich Hunger.
Sie ist echt ein braves Kind. Weint ganz selten und meldet sich nur, wenn der Appetit Überhand gewinnt. Das ist bei ihr ständig.
Eigentlich ist sie dann selbst auch noch müde, was dazu führt, dass sie seelenruhig an der Brust einschläft. Natürlich nur so lange, bis ich sie abdocke. Dann fällt ihr schlagartig ein, warum sie eigentlich dort liegt und mit aufgeregten, fordernden Grunzlauten wird die Milchbar gesucht. Man könnte ja innerhalb von Sekunden verhungern.
Spätestens jetzt sitze ich mit klitzekleinen Augen da und bewundere dieses Mädchen. Wie super sie uns doch gelungen ist.
Eine Stillmahlzeit dauert gut und gerne mal eine Stunde, manchmal auch länger. Dabei wird mindestens einmal gewickelt. Schön, wenn das sauber passiert. Die kleine Raupe ist nämlich eine Freiluft-Pupserin. Egal wie voll die Windel schon ist, kommt Luft an den Popo geht die Rakete nochmal ab.
Man ist wirklich weniger müde, wenn man nachts um 2 Uhr eingesaut und stinkend vor dem Wickeltisch steht, und sein Kind trotzdem oder gerade deshalb mal wieder besonders gern hat.
Nach einer Stunde stillen, wickeln, schmusen bin ich schließlich eh wach.
Ich schlafe gerne, aber ich bin niemand der schnell einschläft. So kann es passieren, dass ich, sollte die Kleine mal eingeschlafen sein, daneben liege und sie beobachte:
Wie sie ihre Arme in die Luft wirft und mit den Beinen strampelt, wie sich ihre Augenlider bewegen, wenn sie ihren Traum beobachtet, wie sich ihr Bauch beim Atmen fast unmerklich hebt und senkt, wenn sie ganz tief eingeschlafen ist...
Schlafende Kinder sind ein Traum.
Kostbarer Mama-Schlaf geht so verloren, kostbare Zeit sicher nicht.
Sie ist so wunderbar.
Schwärmende Grüße
Nici

Der Artikel wurde am 21.05.2009 von Nici veröffentlicht.