Lastschrift ohne Rechnung
Der Ärger mit unserem alten Internet- und Telefonanbieter ebbt nicht ab.
Da wir in unserer jetzigen Wohnung nicht mehr beliefert werden konnten (Glasfaserkabel), haben wir letztes Jahr den Vetrag mit dieser Firma gekündigt.
Es handelte sich dabei um einen sogenannten Drei-Komponenten-Vertrag: Telefonflatrate, Internetflatrate, Mobile Flat.
Das Mobiltelefon ist natürlich nicht vom Standort der Wohnung abhängig und der Teil des Vertrags muss somit bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit weiterlaufen. Ist ja verständlich, haben wir kapiert und sind einverstanden.
Nicht so verständlich ist, dass uns niemand einen konkreten Preis für diese Leistung nennen konnte.
Wir haben während des Vertrags 5,00 Euro dafür bezahlt. Nach mehreren Telefonaten mit der Hotline gab es Angaben von 7,50 Euro bis 9,99 Euro im Monat.
Da unser Anbieter unsere erste Kündigung einfach ignoriert hat und sie dennoch die komplette Monatsgebühr eingezogen haben, hatten wir in den letzten Monaten ein Guthaben von unbekannter Höhe, was erst einmal abtelefoniert werden konnte.
Nun ist es soweit, dass die monatliche Zahlung für die Mobile Flat wieder per Lastschrift eingezogen wird. Kein Problem- wir haben ja damit gerechnet, auch wenn wir immer noch nicht wissen, was genau jeden Monat berechnet wird. Seit der Kündigung erhalten wir nämlich keine Rechnung mehr.
Diese ist für uns nur im Online-Servicecenter des Unternehmens kostenlos ersichtlich. Für dieses hat man uns allerdings den Zugang gesperrt, da wir keine Onlineprodukte der Firma mehr nutzen.
Wir haben es erstmal auf sich beruhen lassen, da bisher ja die Verrechnung stattfand.
Nun aber bekommen wir immer noch keine Rechnung. Anhand der Lastschrift können wir rätseln, was es denn nun kosten soll. Gut, dass wir keine weiteren Gespräche mit diesem Handy führen, die nicht von der Flatrate gedeckt sind, denn sonst wäre sicher nichts mehr nachvollziehbar und man könnte fröhlich abbuchen, was man möchte.
Ein Anruf bei der Hotline ergab, dass wir natüüüüüürlich eine Rechnung in Papierform bekommen könnten. Dies würde allerdings 3,00 Euro extra kosten, da es sich um eine Zusatzleistung handelt.
Ich kann verstehen, dass ein so großes Unternehmen Geld sparen möchte und natürlich geht dies leicht für alle Beteiligten, wenn die Rechnungserstellung online erfolgt. Einen Versand als PDF lehnen sie aber ab. Ebenso könne man uns nicht für den Servicebreich freischalten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Lastschrift ohne vorherige Rechnung rechtens ist. Eine Zusatzleistung kann ich ebenfalls nicht erkennen, da uns doch sonst sämtliche Zugriffsmöglichkeiten verwehrt werden.
Die Mitarbeiter haben uns nun wieder einmal an das Beschwerdefax verwiesen, von dem wir nie eine Anwort erhalten.
Eine Rechnung haben wir bisher nicht bekommen, aber dafür einen Brief, in dem man uns mitteilt, dass unsere Rechnung überprüft wurde und durch einen internen Fehler die letzten Monate zu wenig abgebucht wurde. Dies würde man jetzt nachholen.
Für das Schreiben mussten wir keine 3,00 Euro bezahlen.
Kopfschüttelnde Grüße,
Nici
Nachtrag: Heute Nachmittag lagen auf einmal sechs Rechnungskopien in unserem Briefkasten mit zwei unterschiedlichen Beträgen. Jede Rechnung wurde in einem Umschlag ganz für sich alleine verschickt.
Nun bin ich aber mal gespannt, ob wir bei der nächsten Rechnung 18,00 Euro Aufschlag bekommen...

Da wir in unserer jetzigen Wohnung nicht mehr beliefert werden konnten (Glasfaserkabel), haben wir letztes Jahr den Vetrag mit dieser Firma gekündigt.
Es handelte sich dabei um einen sogenannten Drei-Komponenten-Vertrag: Telefonflatrate, Internetflatrate, Mobile Flat.
Das Mobiltelefon ist natürlich nicht vom Standort der Wohnung abhängig und der Teil des Vertrags muss somit bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit weiterlaufen. Ist ja verständlich, haben wir kapiert und sind einverstanden.
Nicht so verständlich ist, dass uns niemand einen konkreten Preis für diese Leistung nennen konnte.
Wir haben während des Vertrags 5,00 Euro dafür bezahlt. Nach mehreren Telefonaten mit der Hotline gab es Angaben von 7,50 Euro bis 9,99 Euro im Monat.
Da unser Anbieter unsere erste Kündigung einfach ignoriert hat und sie dennoch die komplette Monatsgebühr eingezogen haben, hatten wir in den letzten Monaten ein Guthaben von unbekannter Höhe, was erst einmal abtelefoniert werden konnte.
Nun ist es soweit, dass die monatliche Zahlung für die Mobile Flat wieder per Lastschrift eingezogen wird. Kein Problem- wir haben ja damit gerechnet, auch wenn wir immer noch nicht wissen, was genau jeden Monat berechnet wird. Seit der Kündigung erhalten wir nämlich keine Rechnung mehr.
Diese ist für uns nur im Online-Servicecenter des Unternehmens kostenlos ersichtlich. Für dieses hat man uns allerdings den Zugang gesperrt, da wir keine Onlineprodukte der Firma mehr nutzen.
Wir haben es erstmal auf sich beruhen lassen, da bisher ja die Verrechnung stattfand.
Nun aber bekommen wir immer noch keine Rechnung. Anhand der Lastschrift können wir rätseln, was es denn nun kosten soll. Gut, dass wir keine weiteren Gespräche mit diesem Handy führen, die nicht von der Flatrate gedeckt sind, denn sonst wäre sicher nichts mehr nachvollziehbar und man könnte fröhlich abbuchen, was man möchte.
Ein Anruf bei der Hotline ergab, dass wir natüüüüüürlich eine Rechnung in Papierform bekommen könnten. Dies würde allerdings 3,00 Euro extra kosten, da es sich um eine Zusatzleistung handelt.
Ich kann verstehen, dass ein so großes Unternehmen Geld sparen möchte und natürlich geht dies leicht für alle Beteiligten, wenn die Rechnungserstellung online erfolgt. Einen Versand als PDF lehnen sie aber ab. Ebenso könne man uns nicht für den Servicebreich freischalten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Lastschrift ohne vorherige Rechnung rechtens ist. Eine Zusatzleistung kann ich ebenfalls nicht erkennen, da uns doch sonst sämtliche Zugriffsmöglichkeiten verwehrt werden.
Die Mitarbeiter haben uns nun wieder einmal an das Beschwerdefax verwiesen, von dem wir nie eine Anwort erhalten.
Eine Rechnung haben wir bisher nicht bekommen, aber dafür einen Brief, in dem man uns mitteilt, dass unsere Rechnung überprüft wurde und durch einen internen Fehler die letzten Monate zu wenig abgebucht wurde. Dies würde man jetzt nachholen.
Für das Schreiben mussten wir keine 3,00 Euro bezahlen.
Kopfschüttelnde Grüße,
Nici
Nachtrag: Heute Nachmittag lagen auf einmal sechs Rechnungskopien in unserem Briefkasten mit zwei unterschiedlichen Beträgen. Jede Rechnung wurde in einem Umschlag ganz für sich alleine verschickt.
Nun bin ich aber mal gespannt, ob wir bei der nächsten Rechnung 18,00 Euro Aufschlag bekommen...

Der Artikel wurde am 04.04.2009 von Nici veröffentlicht.