In den Bauch atmen
Nun waren wir schon das zweite Mal beim Vorbereitungskurs. Diesen haben wir als Partnerkurs gebucht, damit auch ich mich schon mal auf die nahende Geburt unserer kleinen Prinzessin einstellen kann.
Nicole freut sich glaube ich darüber, dass ich mir auch Gedanken über die Geburt mache und sie versuche dabei dann auch aktiv vor Ort im Kreisssaal zu unterstützen.
So gab es für uns von Beginn an keine Diskussionen, ob ich an dem Kurs auch teilnehme oder nicht.
Wobei Nicole gewiss etwas gemischte Gefühle hat, da sie meine Revolverschnauze kennt und weiß, dass ich mir manchmal nur schwer den einen oder anderen Kommentar verkneifen kann. :D
Ich war von Beginn an sehr gespannt, wie denn der Kurs wohl ablaufen wird und wie die Gruppe als solche ist.
Sind es viele Paare oder Einzelmütter?
Wie viele sind es überhaupt und was werden wir lernen?
Ich gestehe, auch wenn eine sehr gute Freundin den gleichen Kurs schon besucht hat, habe ich mir diesen im Vorfeld mit meiner zuweilen recht lebhaften Phantasie schon vor meinem geistigen Auge in allen Varianten ausgemalt.
Schlagwörter wie "Hechelkurs" waren mir nicht fremd.
So war mein erster Gang in Richtung Klinikum geprägt von gemischten Gefühlen.
Wobei für mich klar im Vordergrund steht, dass den Frauen die Angst oder die Furcht vor der ungewohnten Situation Geburt genommen wird. Die Männer haben da ja eher nur den begleitenden Part in der Geschichte.
So betraten wir das Klinikum. Den vereinbarten Treffpunkt hätte man auch ohne vorherige Beschreibung finden können. Voller Erwartung saßen schon die ersten Kugelbäuche im Wartebereich der Ambulanz.
Die blutende Hand einer älteren Dame, die diesen Bereich kurz durchquerte, trieb augenscheinlich doch der ein oder anderen werdenden Mutter die Farbe aus dem Gesicht. Okay, man hat schon mal schöneres gesehen – ich gebe es zu.
So wartete man mehr oder weniger auf seinen Partner fixiert im Eingangsbereich auf die Hebamme. Diese betrat kurz danach den Bereich und sammelte ihre "Schäfchen" :D ein.
Auch wenn der Weg zum Kursraum sehr leicht zu finden ist, konnte man merken, wie die Eindrücke einen nach dem anderen in den Bann gezogen haben. Die Atmosphäre, die die Kinderstation auf hormongeladene Paare hatte ist schon faszinierend.
Der erste Kurstermin begann wie erwartet mit einer Vorstellungsrunde. Neben der Hebamme waren neun junge Frauen, die alle etwa in unserem Alter sind, sowie fünf Partner anwesend. Nachdem sich jede(r) Anwesende kurz vorgestellt hat, sollte es dann auch gleich weitergehen.
Zumindest fand ich schon mal zustimmend mitfühlende Blicke männlicher Mitstreiter, nach meiner Äußerung, dass ich meine Frau schon in Sachen Schwangerschaftswochen überholt habe :D.
Das gemeine ist am Ende nur die Blitzdiät der Holden und man selbst steht dann da in seinem kurzen Hemd ;).
Neben der ersten "Geschichte einer Schwangeren" zur Einstimmung wurde mit den ersten Lockerungsübungen im Becken- und Beinbereich begonnen.
Da die Temperatur des Raumes schon fast einen Aufguss ermöglicht hätte, kam eine kleine Pause und Frischluftzufuhr sehr gelegen.
Ohne nun 5 Euro in Phrasenschwein werfen zu wollen, ist es ja schon fast stehendes Wissen, das mehr Frauen als Männer immer gemeinsam zur Toilette gehen.
Bei den schwangeren Frauen hatte diese kurze Pause allerdings etwas vom Schlussverkauf. Als haben alle darauf gewartet und nun ist der Startschuss gefallen. Vor der Tür wurden meine Erinnerungen an die bereits von mir beschriebene Becherhand wieder wach.
Zum Ende folgte nun noch eine Entspannungsübung. Bei Sachen wie Meditation oder autogenem Training tue ich mich persönlich immer schwer. Ich kann da irgendwie nicht loslassen und in einzelne Körperteile atmen und denen erlauben sich "zu lösen".
Aber eine interessante Erfahrung ist es allemal.
Nun waren wir schon zum zweiten Termin vor Ort. Diesmal war Treffpunkt direkt am Raum des Geschehens.
In diesem Kursteil wurde den Teilnehmern die Geburt näher gebracht, bzw. die möglichen Lagen des Kindes und wie dann seitens der Hebamme bzw. der Ärzte darauf reagiert wird.
Die Begriffe wie dehnen und weiten oder Dammschnitt verursachten auch bei den männlichen Teilnehmern ein mitfühlendes Ziehen in der Leiste und ich warf für mich die Frage auf, ob da nicht doch gleich noch ein paar "Wunschkaiserschnitte" geplant werden.
Langsam konnte man nun auch der Gruppe anmerken, dass die anfängliche Ruhe langsam der Kommunikation und dem gemeinschaftlichen Austausch wich. Insoweit ist die Truppe doch recht homogen, was eine angenehme Stimmung verbreitet.
Danach ging es wieder auf die Matte.
Diesmal um uns die Atmung näher zu bringen. Was soll man da näher bringen fragt man sich natürlich. Wir atmen doch alle schon einige Jahre mit Erfolg.
Aber hier geht es um die bewusste Atmung, um sich dann während der zuweilen doch auch schmerzhaften Wehen- bzw. Geburtsphase wenigstens etwas Linderung verschaffen zu können. Hierzu wurden erst mal die normalen Atembewegungen in einer Minute gezählt.
Im Anschluss daran sollten die Frauen versuchen, bewusst in den Bauch zu atmen.
Männer und Musiker sollen das von Natur aus schon besser können.
Praxistipp für Männer: Bauchatmung – gute Ausrede ;).
Wenn mich das nächste mal jemand fragt, ob ich zugenommen habe, dann antworte ich wie selbstverständlich, dass ich nur lediglich eine sehr ausgeprägte Bauchatmung praktiziere. :D Man lernt ja nie aus und so hilft auch uns Männern so ein Vorbereitungskurs. :-)
Nach mehreren Übungsrunden und auch verschiedenen Kreisbewegungen des Beckens sollte dieser Test wiederholt werden und bei jedem ist die Anzahl der Atembewegungen gut reduziert worden.
Die richtige Atmung, sollte ein Einatmen durch die Nase und ein Ausatmen durch den Mund beinhalten und von der Anzahl in einer Minute so bei ca. 5 Atembewegungen liegen.
Als kleine Hausaufgabe sollten diese Übungen auch zukünftig zu Hause wiederholt werden, damit man etwas trainierter und sicherer in die Geburt geht.
Durch diese Bauchatmung bekommt das Kind einmal in diesem Moment mehr Platz und zusätzlich mehr Sauerstoff. Hierdurch wird dann automatisch der Druck etwas vom Bauch genommen, auch wenn es sehr schwer sein soll, in den angespannten Bauch zu atmen.
Ich denke, dass man durch dieses konzentrierte Atmen neben den gewünschten Folgen noch etwas anderes erreicht. Es lenkt auch etwas ab - zumindest kurzfristig. Man legt seinen Fokus in diesem Moment ja auf andere Organe und stimuliert weitere Körperteile. Zudem kann man hierbei dann auch mit seinem Partner kommunizieren und dieser da aktiv "mitatmen".
Somit hat für mich diese Atemtechnik auch eine psychologische Komponente und ich bin jetzt schon gespannt, ob es dann tatsächlich hinterher funktioniert und hilft. Theoretisch kann ich es allemal nachvollziehen.
Nun sind es noch 6 Treffen. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Die Wochen werden durch die steigende Anzahl von Terminen gefühlt kürzer und der Nachwuchs wird sozusagen immer greifbarer.
Ich finde es sehr spannend zu beobachten, wer denn alles bis zum Ende daran teilnehmen kann oder ob auch unter diesen Schwangeren ein Kind einfach zu neugierig auf die große weite Welt ist und schon früher das Licht der Welt erblicken möchte und gleichzeitig hoffe ich, dass sich unsere Trine da noch etwas Zeit lässt.
Es muss nicht erwähnt werden, dass die Angst von Tag zu Tag wächst, je näher der Tag X kommt – dass doch bloß alles gut verläuft und die Kleine gesund bei uns einzieht und natürlich auch die Mutter die Geburt gut übersteht.
Die Auswirkungen der Geburt verfolgen die frischgebackene Mami ja auch noch die nächsten Wochen. Erläuterungen zum sogenannten Wochenfluss als Folge der Nachgeburt werden nicht ohne Grund angesprochen und diese darf man nicht vernachlässigen.
In den nächsten Stunden werden wir noch verschiedene Dinge u.a. über Babypflege hören oder auch den Kreissaal besichtigen können. Ich glaube, dass das in dem Moment auch noch ein sehr bewegender Augenblick ist, während dieser Raum am Geburtstag selbst wahrscheinlich gar nicht recht wahrgenommen wird.
Ich habe mir fest vorgenommen, meiner Frau auch im Kreissaal zur Seite zu stehen und mit ihr "gemeinsam" zu entbinden.
Auch die Nabelschnur möchte ich dann gern trennen. Das ist bestimmt ein sehr komisches und irres Gefühl zugleich, wenn man das Kind sozusagen in die Welt entlässt.
Dann ist es die Aufgabe, den bislang im sicheren warmen Bauchraum vorhanden Schutz auch außerhalb zu schaffen und die Entwicklung des Kindes nach Kräften zu unterstützen.
Den schmalen Grat zwischen Behütung und starker Persönlichkeit zu finden. Hach.
Aber zuerst einmal warten wir auf den nächsten Kurstermin ;)
Ich werde weiter berichten.
Danke fürs Zulesen :)
Liebe Grüße
Marc

Nicole freut sich glaube ich darüber, dass ich mir auch Gedanken über die Geburt mache und sie versuche dabei dann auch aktiv vor Ort im Kreisssaal zu unterstützen.
So gab es für uns von Beginn an keine Diskussionen, ob ich an dem Kurs auch teilnehme oder nicht.
Wobei Nicole gewiss etwas gemischte Gefühle hat, da sie meine Revolverschnauze kennt und weiß, dass ich mir manchmal nur schwer den einen oder anderen Kommentar verkneifen kann. :D
Ich war von Beginn an sehr gespannt, wie denn der Kurs wohl ablaufen wird und wie die Gruppe als solche ist.
Sind es viele Paare oder Einzelmütter?
Wie viele sind es überhaupt und was werden wir lernen?
Ich gestehe, auch wenn eine sehr gute Freundin den gleichen Kurs schon besucht hat, habe ich mir diesen im Vorfeld mit meiner zuweilen recht lebhaften Phantasie schon vor meinem geistigen Auge in allen Varianten ausgemalt.
Schlagwörter wie "Hechelkurs" waren mir nicht fremd.
So war mein erster Gang in Richtung Klinikum geprägt von gemischten Gefühlen.
Wobei für mich klar im Vordergrund steht, dass den Frauen die Angst oder die Furcht vor der ungewohnten Situation Geburt genommen wird. Die Männer haben da ja eher nur den begleitenden Part in der Geschichte.
So betraten wir das Klinikum. Den vereinbarten Treffpunkt hätte man auch ohne vorherige Beschreibung finden können. Voller Erwartung saßen schon die ersten Kugelbäuche im Wartebereich der Ambulanz.
Die blutende Hand einer älteren Dame, die diesen Bereich kurz durchquerte, trieb augenscheinlich doch der ein oder anderen werdenden Mutter die Farbe aus dem Gesicht. Okay, man hat schon mal schöneres gesehen – ich gebe es zu.
So wartete man mehr oder weniger auf seinen Partner fixiert im Eingangsbereich auf die Hebamme. Diese betrat kurz danach den Bereich und sammelte ihre "Schäfchen" :D ein.
Auch wenn der Weg zum Kursraum sehr leicht zu finden ist, konnte man merken, wie die Eindrücke einen nach dem anderen in den Bann gezogen haben. Die Atmosphäre, die die Kinderstation auf hormongeladene Paare hatte ist schon faszinierend.
Der erste Kurstermin begann wie erwartet mit einer Vorstellungsrunde. Neben der Hebamme waren neun junge Frauen, die alle etwa in unserem Alter sind, sowie fünf Partner anwesend. Nachdem sich jede(r) Anwesende kurz vorgestellt hat, sollte es dann auch gleich weitergehen.
Zumindest fand ich schon mal zustimmend mitfühlende Blicke männlicher Mitstreiter, nach meiner Äußerung, dass ich meine Frau schon in Sachen Schwangerschaftswochen überholt habe :D.
Das gemeine ist am Ende nur die Blitzdiät der Holden und man selbst steht dann da in seinem kurzen Hemd ;).
Neben der ersten "Geschichte einer Schwangeren" zur Einstimmung wurde mit den ersten Lockerungsübungen im Becken- und Beinbereich begonnen.
Da die Temperatur des Raumes schon fast einen Aufguss ermöglicht hätte, kam eine kleine Pause und Frischluftzufuhr sehr gelegen.
Ohne nun 5 Euro in Phrasenschwein werfen zu wollen, ist es ja schon fast stehendes Wissen, das mehr Frauen als Männer immer gemeinsam zur Toilette gehen.
Bei den schwangeren Frauen hatte diese kurze Pause allerdings etwas vom Schlussverkauf. Als haben alle darauf gewartet und nun ist der Startschuss gefallen. Vor der Tür wurden meine Erinnerungen an die bereits von mir beschriebene Becherhand wieder wach.
Zum Ende folgte nun noch eine Entspannungsübung. Bei Sachen wie Meditation oder autogenem Training tue ich mich persönlich immer schwer. Ich kann da irgendwie nicht loslassen und in einzelne Körperteile atmen und denen erlauben sich "zu lösen".
Aber eine interessante Erfahrung ist es allemal.
Nun waren wir schon zum zweiten Termin vor Ort. Diesmal war Treffpunkt direkt am Raum des Geschehens.
In diesem Kursteil wurde den Teilnehmern die Geburt näher gebracht, bzw. die möglichen Lagen des Kindes und wie dann seitens der Hebamme bzw. der Ärzte darauf reagiert wird.
Die Begriffe wie dehnen und weiten oder Dammschnitt verursachten auch bei den männlichen Teilnehmern ein mitfühlendes Ziehen in der Leiste und ich warf für mich die Frage auf, ob da nicht doch gleich noch ein paar "Wunschkaiserschnitte" geplant werden.
Langsam konnte man nun auch der Gruppe anmerken, dass die anfängliche Ruhe langsam der Kommunikation und dem gemeinschaftlichen Austausch wich. Insoweit ist die Truppe doch recht homogen, was eine angenehme Stimmung verbreitet.
Danach ging es wieder auf die Matte.
Diesmal um uns die Atmung näher zu bringen. Was soll man da näher bringen fragt man sich natürlich. Wir atmen doch alle schon einige Jahre mit Erfolg.
Aber hier geht es um die bewusste Atmung, um sich dann während der zuweilen doch auch schmerzhaften Wehen- bzw. Geburtsphase wenigstens etwas Linderung verschaffen zu können. Hierzu wurden erst mal die normalen Atembewegungen in einer Minute gezählt.
Im Anschluss daran sollten die Frauen versuchen, bewusst in den Bauch zu atmen.
Männer und Musiker sollen das von Natur aus schon besser können.
Praxistipp für Männer: Bauchatmung – gute Ausrede ;).
Wenn mich das nächste mal jemand fragt, ob ich zugenommen habe, dann antworte ich wie selbstverständlich, dass ich nur lediglich eine sehr ausgeprägte Bauchatmung praktiziere. :D Man lernt ja nie aus und so hilft auch uns Männern so ein Vorbereitungskurs. :-)
Nach mehreren Übungsrunden und auch verschiedenen Kreisbewegungen des Beckens sollte dieser Test wiederholt werden und bei jedem ist die Anzahl der Atembewegungen gut reduziert worden.
Die richtige Atmung, sollte ein Einatmen durch die Nase und ein Ausatmen durch den Mund beinhalten und von der Anzahl in einer Minute so bei ca. 5 Atembewegungen liegen.
Als kleine Hausaufgabe sollten diese Übungen auch zukünftig zu Hause wiederholt werden, damit man etwas trainierter und sicherer in die Geburt geht.
Durch diese Bauchatmung bekommt das Kind einmal in diesem Moment mehr Platz und zusätzlich mehr Sauerstoff. Hierdurch wird dann automatisch der Druck etwas vom Bauch genommen, auch wenn es sehr schwer sein soll, in den angespannten Bauch zu atmen.
Ich denke, dass man durch dieses konzentrierte Atmen neben den gewünschten Folgen noch etwas anderes erreicht. Es lenkt auch etwas ab - zumindest kurzfristig. Man legt seinen Fokus in diesem Moment ja auf andere Organe und stimuliert weitere Körperteile. Zudem kann man hierbei dann auch mit seinem Partner kommunizieren und dieser da aktiv "mitatmen".
Somit hat für mich diese Atemtechnik auch eine psychologische Komponente und ich bin jetzt schon gespannt, ob es dann tatsächlich hinterher funktioniert und hilft. Theoretisch kann ich es allemal nachvollziehen.
Nun sind es noch 6 Treffen. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Die Wochen werden durch die steigende Anzahl von Terminen gefühlt kürzer und der Nachwuchs wird sozusagen immer greifbarer.
Ich finde es sehr spannend zu beobachten, wer denn alles bis zum Ende daran teilnehmen kann oder ob auch unter diesen Schwangeren ein Kind einfach zu neugierig auf die große weite Welt ist und schon früher das Licht der Welt erblicken möchte und gleichzeitig hoffe ich, dass sich unsere Trine da noch etwas Zeit lässt.
Es muss nicht erwähnt werden, dass die Angst von Tag zu Tag wächst, je näher der Tag X kommt – dass doch bloß alles gut verläuft und die Kleine gesund bei uns einzieht und natürlich auch die Mutter die Geburt gut übersteht.
Die Auswirkungen der Geburt verfolgen die frischgebackene Mami ja auch noch die nächsten Wochen. Erläuterungen zum sogenannten Wochenfluss als Folge der Nachgeburt werden nicht ohne Grund angesprochen und diese darf man nicht vernachlässigen.
In den nächsten Stunden werden wir noch verschiedene Dinge u.a. über Babypflege hören oder auch den Kreissaal besichtigen können. Ich glaube, dass das in dem Moment auch noch ein sehr bewegender Augenblick ist, während dieser Raum am Geburtstag selbst wahrscheinlich gar nicht recht wahrgenommen wird.
Ich habe mir fest vorgenommen, meiner Frau auch im Kreissaal zur Seite zu stehen und mit ihr "gemeinsam" zu entbinden.
Auch die Nabelschnur möchte ich dann gern trennen. Das ist bestimmt ein sehr komisches und irres Gefühl zugleich, wenn man das Kind sozusagen in die Welt entlässt.
Dann ist es die Aufgabe, den bislang im sicheren warmen Bauchraum vorhanden Schutz auch außerhalb zu schaffen und die Entwicklung des Kindes nach Kräften zu unterstützen.
Den schmalen Grat zwischen Behütung und starker Persönlichkeit zu finden. Hach.
Aber zuerst einmal warten wir auf den nächsten Kurstermin ;)
Ich werde weiter berichten.
Danke fürs Zulesen :)
Liebe Grüße
Marc

Der Artikel wurde am 27.02.2009 von Marc veröffentlicht.